Vereins-Chronik
1919: Der Beginn einer Erfolgsgeschichte
Vor über 80 Jahren, am 17. Februar 1919, wurde der Bahrenfelder Sportverein von 22 jungen Männern ins Leben gerufen – der Beginn einer erfolgreichen Vereinsgeschichte.
Die Vereinsfarben Grün-Weiß, die damals eher aus der Not auserkoren wurden, da die meisten Farbkombinationen bereits von Vereinen aus der näheren Umgebung genutzt wurden, sind bis heute die Erkennungsfarben des Sportvereins geblieben.
Die viel versprechenden Gründerjahre
Bereits in den ersten Jahren nach seiner Geburtsstunde konnte der BSV 19 mit seiner Fußballmannschaft große Erfolge feiern. So wurden zum Beispiel Titel wie Hamburger Fußballmeister in der Saison 1920/21 oder Norddeutscher Meister in der Saison 1923/24 errungen. Im Jahre 1930 folgte mit der Deutschen Vizemeisterschaft der bis dahin absolute Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Nur drei Jahre später, 1933, wurde der Sportverein, wie viele andere Vereine auch, vom Verbot des Arbeitersports getroffen und musste sich auflösen. Dies sollte jedoch kein Ende für immer sein.
Der harte Wiederaufbau
Nach dem Zusammenbruch des „Tausendjährigen Reiches“ wurde der BSV 19 von Heinrich Marsian neu gegründet und die Vereinsgeschichte somit fortgesetzt. Mit diesem Neuanfang bemühten sich die zwei Vorsitzenden Heinrich Marsian und Alfred Bade darum, aus einem Fußballverein einen spartenoffenen Großverein zu machen. Zwar entstanden viele neue Abteilungen, doch der erhoffte Erfolg blieb zunächst aus und Marsian gab 1950 den Vereinsvorsitz resigniert ab. In der darauf folgenden schwierigen Zeit, die durch Schulden und Mitgliederschwund geprägt war, schaffte es sein Nachfolger, Henry Haack, mit eisernem Willen und unermüdlichem Fleiß dem BSV 19 wieder zu Erfolg zu verhelfen. 1953 konnten die Mitglieder zum ersten Mal auf einer eigenen Sportanlage spielen, die mit keinem Verein geteilt werden musste. Auch der Nachwuchs gewann an Bedeutung und immer mehr Spieler fanden den Weg zum Bahrenfelder Sportverein. Im Jahr 1957 schaffte die Fußballmannschaft schließlich den Aufstieg aus der Bezirksliga in die nächst höhere Klasse.
Die Öffnung des Vereins für neue Abteilungen
Zwar musste in den folgenden Jahren durch den Abgang sehr guter Spieler stets gegen den Abstieg gekämpft werden und es mussten Niederlagen hingenommen werden. Zugleich jedoch wurde die Ausweitung zum Großverein weiter vorangetrieben. So entstanden in den 60er Jahren die Abteilungen Leichtathletik (1963), Kegeln (1964), Tanzsport (1967) und Sportfischen (1968). 1969, passend zum 50jährigen Vereinsjubiläum, wurden außerdem die Abteilungen Boxen, Tischtennis, Schach-TAT und Handball gegründet. Im Jahr 1962 wurde eine Vereinszeitung ins Leben gerufen - eine „Institution“ die sich - mit Unterbrechungen - bis heute gehalten hat.
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